5. Heilbronner Nikolaus-Jugendopen

am 29. November 2003 in der Stauwehrhalle in Heilbronn-Horkheim

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"Rochade Europa", Württemberg-Teil, Januar 2004

5. Heilbronner Nikolaus Jugend Open

Größtes deutsches Jugendeinzelturnier 2003


Am 29. November 2003 war es wieder soweit:

Zum 5. Mal veranstaltete der Heilbronner Schachverein e.V. das Heilbronner Nikolaus Jugend Open. Die sehr geräumige Stauwehrhalle in Heilbronn mit viel Platz im geräumigen Foyer aund auf der Zuschauertribüne bot den perfekten Rahmen für ein schönes Turnier in angenehmer Atmosphäre.


Trotz intensiver Vorbereitung und zahlreicher frühzeitiger Voranmeldungen, erschienen am Turniertag auch viele Schachfreunde ohne Voranmeldung. Daher kam es hier zu zeitlichen Verzögerungen, sodass es in zukunft deutliche Veränderungen im (Vor-)Anmeldemodus geben wirdm um noch mehr Wert auf eine Voranmeldung zu legen und damit die Anmeldephase am Turniertag selbst zu verkürzen.

Auch hatten wir als Turnierleitung nie mit dieser Teilnehmerzahl gerechnet, sodass kurzfristig umorganisiert wurde, damit zusätzliche Tische und Stühle bereitgestellt werden konnten.

So nahmen insgesamt 464 Kinder und Jugendliche aus 101 Vereinen und 5 Schulschachgruppen aus dem gesamt süd- und mitteldeutschen Raum am Turnier teil und machten das 5. Heilbronner Nikolaus Jugend Open damit zum größten deutschen Jugendeinzelturnier im Jahre 2003.


Blick in die Halle

Nach einer offiziellen Begrüßung aller Anwesenden durch Herrn Senghaas, den Leiter Leiter des Schul-, Kultur- und Sportamtes Heilbronn und einigen erklärenden Worten der Turnierleiter Saygun Sezgin und Alexander Geilfuß, konnte es mit der ersten von 7 Runden losgehen.

In rumlich übersichtlicher Form eingeteilten 5 Altersgruppen wurde in 20-Minuten-Partien um sehr viele edle Pokale, attraktive Geld- und wertvolle Sachpreise gespielt.

Dank gebührt in diesem Zusammenhang der Stadt Heilbronn, allen unseren Sponsoren und der Schachzentrale Rattmann, ohne deren aller großzügige Unterstützung ein Turnier dieser Größenordnung nicht möglich gewesen wäre.

Doch nun zum Turniergeschehen:

Zum ersten mal gab es die Gruppe der Junioren. Es gingen hier 13 Teilnehmer der Jahrgänge 1979 bis 1982 an den Start. Das Teilnehmerfeld war stark besetzt und am Ende siegte Stefan Schork (SK Ettlingen) mit 6 Punkten, vor dem Heilbronner Jaroslaw Gelfenboim, dr für Mannheim-Lindenhof spielt, mit 5,5 und Alexander Becker (SV Pliezhausen) mit 5 Punkten.

Die sehr stark besetzte Gruppe eins (107 Teilnehmer der Jahrgänge 1983 bis 1989) gewann erneut der Deutsche Jugendmeister und Vorjahressieger Hannes Rau aus Heilbronn-Böckingen, der in der zweiten Bundesliga für den SC Eppingen spielt. Nach 6 Punkten aus 6 Runden reichte ihm ein Remis in der letzten Runde gegen den württembergischen U16-Meister Vladimir Mijatovic zum Turniersieg. Zweiter wurde Jochen Schröder (Heilbronner SV), der nur gegen Hannes Rau verlor, vor Sascha Seiler (Heilbronner SV), ebenfalls 6 Punkte, aber der etwas schlechteren Feinwertung. Der vierte Preis ging an David Ortmann (TSF Ditzingen) vor Vladimir Mijatovic (SV Wolfbusch).

Wie immer gab es auch zahlreiche Ratingpreise:
Diese gingen an Stefan Witte (Heilbronner SV) für DWZ bis 1700, Marc Bauer (SC Niefern-Öschelbronn) für DWZ bis 1500, Philipp Segeritz (SC Paimar) für DWZ bis 1300 und Dirk Hanisch (vereinslos) für DWZ bis 1100 und Kai Kux für den besten vereinslosen Spieler.


Die Spitzenbretter der Gruppe 1:
Norbert Hallmann (TSV Grafenberg), dahinter Hannes Rau (SC Eppingen)

In der Gruppe 2 spielten 112 Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 1990 bis 199. Die Konkurrenz an der Spitze war riesig. So waren unter anderem die aktuellen Rheinland-Pfälzischen Jugendmeister U14 und U12, Markus Mandery und Jonas Wortmann, mit am Start, sowie die Vizemeister ihrer Altersgruppen aus Bayern, Rheinland-Pfalz und Württemberg, Floran Wagner, Manuel Weller und Alexander Jannes. Nach einer überzeugenden Leistung mit 6,5 Punkten gewann Mandery (TSG Mutterstadt) vor Sebastian Zehnter (SC Bergrheinfeld), Florian Wagner (SC Noris Nürnberg), Jochen Pfleger (SF Bad Mergentheim) und Jonas Wortmann (SF Limburgerhof), die je 6 Punkte erzielten.

Die Ratingpreise dieser Gruppe gingen an Matthias Becker (SK Gau-Algesheim) für DWZ bis 1500, Nikolas Dahlem (SK Freiburg-Wiehre) für DWZ bis 1300, Nhi Huynh (Heilbronner SV) für DWZ bis 1100, Julian Ritter (SF Hoffenheim), bisher ohne DWZ und an Fabio Cozza (Wartbergschule Heilbronn) als bester vereinsloser Spieler dieser Gruppe.

In der Gruppe 3 (116 Kinder der Jahrgänge 1992 bis 1993) siegte mit einem überragenden Ergebnis von 7 Punkten au 7 Runden der Badener Jugendmeister Pilipp Schmitt (SF Mad Mergentheim). Die weiteren Preisträger waren Hannelore Gheng (TSV Heumaden) mit 6,5, sowie Valon Durmisi (Heilbronner SV) und Markus Burton (SC Ramstein-Misenbach) mit je 6 Punkten.

Die Ratingpreise dieser Gruppe erhielten Andrea Mijatovic (SV Wolfbusch) für DWZ bis 1300, Michael Dan Gheng (TSV Heumaden) für DWZ bis 1100, Sören Zipp (SG 31 Bensheim) für DWZ bis 900, Sebastian Pogan (LT Schwäbisch Hall) bisher ohne DWZ und Stefan Selensky (Hebel-Gymnasium Pforzheim) für den besten vereinslosen Spieler.


U14: Markus Mandery gegen Florian Wagner

In der Gruppe 4 waren 120 kinder des Jahrgangs 1994 und jümger am Start. Aufgrund der Teilnehmerzahl ist hier für die Zukunft zu überlegen, ob die Altersgruppen U8 und U10 nicht in eigenen Gruppen spielen sollten.

Mit einer konsequenten Leistung konnte hier Christopher Noe (SC Eppingen) mit 7 Punkten aus 7 Runden überzeugen! Mit je 6 Punkten ware Simon Ohnmacht (SC Mühlacker), Marcel Bluma (SV Oberstenfeld), Katrin Schmitt (SF Bad Mergentheim) und Oliver Mairon (SF Baiertal-Schatthausen) die weiteren Preisträger.

Die Ratingpreise gingen an Stefan Döring (SC Tamm) für DWZ bsi 1100, Julien Leach (SV Bad Soden) für DWZ bis 1100, Daniel Kröger (Wormser SV) für DWZ bis 900, Andreas Usov (Heilbronner SV) bisher ohne DWZ und an den besten vereinslosen Spieler Armin Kramer (UvD-Schule Mühlacker). Die Sonderwertung für den besten Spieler U8 gewann mit einer starken Leistung Georg Müller (SC Höchstadt/Aisch) mit 5 Punkten.

Das Betreuerturnier (21 Teilnehmer) gewann Rolf Ohnmacht (SC Mühlacker) mit 7 Punkten aus 7 Runden dank besserer Wertung vor den punktgleichen Wilhelm Haas (Stuttgarter SF 1879) und Karl Wartlick (TSV Willsbach).

Wie jedes Jahr gab es auch dieses Jahr wieder zahlreiche Sonderpreise zu vergeben, die auch persönlich vom Nikolaus überreicht wurden:


Jüngster Teilnehmer: Christian Gheng, 3 Jahre!

Einen Sonderpreis erhielt der jüngste Teilnehmer Christian Gheng (TSV Heumaden), zum Zeitpunkt des Turniers noch 3 Jahre alt! Die Preise in Form von Tankgutscheinen für die weitesten Anreisen gingen an die GW Waltershausen bei Erfurt (Thüringen) mit 352 km und den SK Freiburg-Wiehre (Baden) mit 226 km Anfahrtsweg.
Den Preis für das beste Mädchen errang Solvejg Dinger (SV Oberkochen).

Der Preis für die größte Teilnehmergruppe ging an die Sfr. Kornwestheim, die mit 18 Spielern am Turnier teilnahmen. Den Teamcup gewann Bad Mergentheim mit 24,5 vor dem SchV Heilbronn mit 24 und dem SC Eppingen mit 22,5 Punkten.

Einen Sonderpokal für besondere Fairness erhielt Kevin Weiß vom SK Jöhlingen, der von sich aus die Turnierleitung darauf aufmerksam machte, als er aufgrund eines Fehlers einen Pokal erhielt, den ein anderer Teilnehmer hätte erhalten sollen.

Neben allen oben genannten Preisträgern erhielt natürlich jeder Teilnehmer einen Sachpreis und eine Urkunde zur Erinnerung.


Natürlich erhielten alle ihre Preise vom Nikolaus persönlich

Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und allen Eltern und Betreuern, die zum Teil erhebliche Anfahrtswege in Kauf nahmen, für die Teilnahme am Heilbronner Nikolaus Jugend Open bedanken und hoffen auf ein Wiedersehen beim 6. Heilbronner Nikolaus Jugend Open 2004.

Alle Informationen zum Turnier, sowie Presseberichte, Endtabellen und viele Fotos (auch zur kostenlosen Bestellung) finden sich unter der Adresse www.heilbronner-schachverein.de.

Saygun Sezgin und Alexander Geilfuß
Heilbronner Schachverein e.V.

Letzte Änderung am 05.01.2004 von Alexander Geilfuß