Mannschaftsmeisterschaften
Die Erste Mannschaft
Die erste Mannschaft des HSchV gehörte von der Vereinsgründung bis zur Spielzeit 1966/67, also 16 Jahre lang, der Oberliga (der höchsten Spielklasse) in Württemberg an. Es gab damals noch keine Bundesliga.
In der Spielzeit 1954/55 holte sich die erste Mannschaft mit den Spielern Löchner, Karl, Gerner, Böhringer, Petsche, Escher, Paul Funk und Karl Reichert die württembergische Vizemeisterschaft und in der Spielzeit 1955/56 (in der für Reichert dann Sternbergs spielte) den dritten Platz.
In der Saison 1959/60 wurde Heilbronn mit der Aufstellung A. Funk, Böhringer, Löchner, Reule, Gerner, Sternbergs, Gloß und Fleischer nochmals Dritter der Oberliga.
Nach dem Abstieg 1966/67 spielte Heilbronn I mit wechselndem Erfolg in der Landesliga (die Verbandsliga gab es noch nicht). In den Jahren 1972/73 und 73/74 reichte es jeweils zur Vizemeisterschaft. In der Spielzeit 1974/75 wurde Heilbronn I mit den Spielern Plötzeneder, Böhringer, Gloß, Seyffer, G. Funk, Söhner, Löchner und Gerner erstmals Meister der Landesliga, doch ging das Aufstiegsspiel gegen Wolfbusch veroren. Bereits ein Jahr später (1975/76) glückte erneut der Gewinn der Meisterschaft, aber in den erforderlichen Aufstiegsspielen gab es nach einem Sieg gegen Heidenheim gegen den dritten Mitbewerber Schfr. Stuttgart eine knappe 3,5:4,5-Niederlage. Der Traum vom Wiederaufstieg war geplatzt.
In den nächsten Jahren reichte es zweimal zum dritten Platz in der neu gegründeten Verbandsliga, dann kam die denkwürdige Saison 1978/79, in der unserer "Ersten" ein halber Brettpunkt zur Meisterschaft fehlte.
In der Spielzeit 1980/81 bescherte dann die erste Mannschaft den HSchV zum 30-jährigen Jubiläum mit der Meisterschaft und dem Wiederaufstieg zur Oberliga. Die Meisterschaft wurde mit der Aufstellung G. Funk, A. Funk, Seyffer, Frank, Mayer, Lang, Kabisch, Schulte und Böhringer erkämpft.
Zweimal schaffte Heilbronn dann durch gute Mittelfeldplätze den Klassenerhalt, aber in der Spielzeit 83/84 kam wieder der Abstieg.
Durch Spielerabgänge geschwächt erreichte Heilbronn I in der Verbandsliga dann unter 10 Mannschaften nur den siebten Rang, was den erneuerlichen Abstieg bedeutete.
So spielte Heilbronn in der Saison 1985/86 nur noch in der Landesliga. Im dritten Jahr der Landesliga glückte dann 1987/88 mit der Mannschaft Amos, A. Funk, Kotitschke, Böhringer, Lang, G. Funk, Winkler und Pröll der Meisterschaftsgewinn und Wiederaufstieg zur Verbandsliga. Zwei Jahre später konnte sich Heilbronn I mit guten Plätzen behaupten, aber leider kam Heilbronn I im Jubiläumsjahr 1991 auf den neunten Rang und musste wieder in der Landesliga starten.
In den Folgejahren verfehlte die erste Mannschaft zweimal knapp die Meisterschaft, doch in der Spielzeit 1996/97 glückte der Mannschaft mit den Spielern Wollrab, Stürmer, Menschner, Wolbert, G. Funk, Appel, A. Funk und Grund erneut der Sprung in die Verbandsliga.
In der Saison 1997/98 konnte sich Heilbronn halten, aber schon ein Jahr später (1998/99) reichte es nicht mehr zum Klassenerhalt. Auf Anhieb wurde Heilbronn I in der Spielzeit 1999/2000 erneut Meister der Landesliga. Die Meisterschaft gewannen die Spieler Stürmer, Menschner, Wollrab, Wolbert, Herold, A. Funk, Appel und Sezgin.
So erreichte Heilbronn I erneut die Zugehörigkeit zur Verbandsliga Nordwürttemberg, aber es steht bereits fest, dass die Mannschaft den Klassenerhalt nicht schaffen wird.
Die Zweite Mannschaft
Die zweite Mannschaft gehörte in den vergangenen 50 Jahren überwiegend der Bezirkslasse bzw. späteren Bezirksliga an.
In der Spielzeit 1953/54 holte Heilbronn II mit den Spielern Binder, Strauß, Dr. Fischer, van Peer, Kehl, Kunze, Otto und Ziegler die Meisterschaft, spielte aber in der Bezirksklasse weiter.
Erst 1961/62 errang Heilbronn II erneut die Meisterschaft und stieg in die Landesliga auf. In der Mannschaft spielten Söhner, Wagner, Binder, Fleischer, Kuntermann, Lösche, Kapp und Tretner. Mit einer taktischen Aufstellung, verstärkt durch die Brüder Funk, konnte sich Heilbronn II in der Spielzeit 1962/63 in der Landeslga behaupten. Im Jahr darauf ging das wiederum versuchte taktische Konzept nicht auf, und das Gastspiel in der Landesliga war beendet.
In den folgenden Jahren reichte es mehrmals zur Vizemeisterschaft bis es dann 1971/72 wieder zum Titelgewinn kam. In der Meistermannschaft 1971/72 spielten Krämer, Reiter, Sohner, Kövel, Binder, Kuntermann, Huther und Mees, sowie als Ersatz Tretner, Schwenzer und Müsing.
Nach einem Jahr Landesliga-Höhenluft ging es aber bereits wieder in die Niedrungen der Bezirksklasse zurück, bis Heilbronn II in der Spielzeit 1974/75 mit den Spielern Kövel, Kuntermann, Huther, Binder, Vonhof, Schwenzer, Scalise und Tretner erneut den Aufstieg zur Landesliga schaffte.
In der Saison 1975/76 konnte sich die zweite Mannschaft in der Lnadesliga halten, um nach der zwiten Spielzeit 1976/77 wieder abzusteigen. Nach zwei vergäblichen Anläufen holte sich die Zweite in der Spielzeit 1979/80 mit der Aufstellung Böhringer, Löchner, Söhner, gerner, Kotitschke, Binder, Fischbach und Kövel die Meisterschaft. Nun begann gleichlaufend mit dem Erfolg der ersten Mannschaft, die in der ersten Hälfte der 80er Jahre in der Oberliga bzw. Verbandsliga spielte, ein längerer Verbleib der Zweiten in der Verbandliga. Sechs Spielzeiten dauerte es, bis 1985/86 der Abstieg in die Bezirksliga erfolgte.
Bereits 1986/87 holte sich aber die Zweite mit der Aufstellung Söhner, SChenn, Allgaier, Gerner, Söhner, Seeling, Fischbach und Kuntermann erneut die Meisterschaft, um 1987/88 ein einjähriges Gastspiel in der Landesliga zu geben.
Schon in dr nächsten Spielzeit 1988/89 wurde Heilbronn II wieder Meister der Bezirksliga, diesmal mit der Aufstellung Krämer, Böhringer, A. Funk, Söhner, Gerner, Schenn, Grund und Szameitat.
Auch diesmal gab es nur ein zweijähriges Gastspiel in der Landesliga, da auch die zweite Mannschaft zum 40-jährigen Jubiläum den Klassenerhalt in der Spilezeit 1990/91 nicht mehr schaffte. In der Folge spielte Heilbronn zwei Jahre in der Bezirksliga, aus der sie sich (durcj Spielerabgänge geschwächt) im Jahre 1993 verabschieden musste.
n der Saison 1993/94 spielte Heilbronn II in der Kreisklasse, aber bereits 1994/95 glückte mit den Spielern A. Funk, Söhner, Stürmer, Böhringer, Sezgin, Kövel, Bäuerle und Fleischmann der erneute Aufstieg in die Bezirksliga. Den Anforderungen dieser Klasse waren die Spieler jedoch nicht gewachsen, und so stieg Heilbronn II bereits 1995/96 wieder in die Kreisklasse ab, wo die Mannschaft seither im oberen Tabellendrittel mitmischt. Zum 50jährigen Bestehen des HSchV ist der erneute Aufstieg in die Bezirksliga geglückt!
In der 50jährigen HSchV-Geschichte spielte Heilbronn II 29 Jahre in der Bezirksklasse bzw. der Bezirksliga und immerhin 14 Jahre lang in der Landesliga.
Die Dritte Mannschaft
Die dritte Mannschaft erkämpfte bereits 1951/52 mit den Spielern Kraus, Otto, Reinberger, Dengler, Ziegler, Werner, Vögele, Hege, Willy Reichert und Jerlitschka den AUFSTIEG ZUR Kreisklasse. In der Spielzeit 1958/59, also 7 Jahre später, belegte Heilbronn III den letzten Platz und stieg in die A-Klasse ab.
Schon zwei Jahre danach in der Saison 1960/61 holte sich Heilbronn III mit den Spielern Huthr, Kuntermann, Lösche, Klenk, Junker, Otto, Klein und Bordt die A-Klasse-Meisterschaft, und ein Jahr später reichte es in der Kreisklasse zur Vizemeisterschaft.
Der große Wurf glückte unserer Dritten in der Spielzeit 1962/63 mit dem Gewinn der Kreisklasse-Meisterschaft. Kapp, Weiß, Thulke, Rößner, Jäckel, Schilde, Otto, Seidensticker, Klein, Müsing, Junker und Vonhof hießen die Spieler, die etatmäßig oder als Ersatzspieler zum Einsatz kamen.
Nachdem sich die dritte Mannschaft 1963/64 in der Bezirkklasse behauptete, konnte sie sich im Jahre darauf in dieser starken Klasse nicht mehr halten und spielte 1965/66 wieder in der Kreisklasse, in der sie bis zur Spielzeit 1973/74 blieb. In dieser Saison spielte Heilbronn III dann recht glücklos und stieg in die A-Klasse ab. Dank der vierten Mannschaft konnte der Heilbronner Schachverein aber noch in der Spielzeit 1975/76 erneut eine dritte Mannschaft für die Kreisklasse melden.
Mit der starken Mannschaft Lendle, Jordanow, Binder, Walde, Schwenzer, Schöner, Nowikow, Pertisch und den Erstazspielern Kuntermann, Dr. Fischer, Bäuerle und SChmidberger glückte 1981/82 wieder die Meisterschaft und der Aufstieg zur Bezirksklasse.
In der Folge konnte sich die dritte Mannschaft einige Jahre in der Bezirkklasse behaupten, und erst in der Spielzeit 1986/87 musste man in die Kreisklasse zurück. Die dritte Mannschaft spielte bis zur Saison 1990/91 in dieser Klasse, musste dann aber wegen Spielermangel aufgelöst werden. Als dritte Mannschaft konnte nur eine Vierer-Mannschaft in der untersten Klasse (D-Klasse) gemeldet werden.
Mit den Spielern Sezgin, Stürmer, Fleischmann, Mohr wurde die meisterschaft der D-Klasse 1991/92 erkämpft. Für die nächsten Spielzeiten 1992 -1994 konnte keine dritte Mannschaft gemeldet werden.
Erst 1994/95 konnte der Heilbronner Schachverein durch zahlreiche jugendliche Neuzugänge wieder eine dritte Mannschaft melden, die in der C-Klasse starten musste. Durch einen zweiten Platz schaffte die Mannschaft den Aufstieg zur B-Klasse und 1995/96 reichte ein dritter Platz zum Aufstieg in die A-Klasse, aus der sich Heilbronn III bereits in der Spielzeit 1996/97 wieder verabschieden musste.
Der Neustart begann 1997/98 in der C-Klasse, da die Klassen neu eingeteilt wurden. Nach dem Aufstieg zur B-Klasse (1998/99) wurde Heilbronn III in der Spielzeit 1999/2000 Meister und schaffte mit den Spielern Böhringer, Kozul, Amann, Schröder, Becker, Geilfuß, Mittl und Fleischmann sowie den Ersatzspielern Huther, Bergmann, Wolf, Wörz und Otto den Aufstieg zur A-Klasse. Mit den Spielern Böhringer, Krämer, Amann, Schröder, Becker, Krautmann, Geilfuß und Bissbort wurde Heilbronn III in der Spielzeit 2000/2001 erneut Meister und steigt zum Jubiläum in die Kreisklasse auf!
Die Vierte Mannschaft
Eine vierte Mannschaft wurde vom HSchV erstmals in dre Spielzeit 1953/54 gemeldet. Diese spielte bis 1957/58 in der A-Klasse.
Nach zweijähriger Pause wurde eine neue vierte Mannschaft aufgestellt, die in der B-Klasse startete und 1962/63 mit den Spielern Müsing, Talmann, Junker, Seidensticker, Klein, Linden, Burkert, Vonhof, Schäfer, Meyer, Wilhelm und Schwuchow die Meisterschaft holte.
Bis zur Spielzeit 1967/78 hielt sich Heilbron IV in der A-Klasse und musste dann wieder in die B-Klasse absteigen.
Nach einem zweiten Platz 1970/71 gab es ein neues einjähriges Gastspiel in der A-Klasse von 1971 bis 1972. Im Jahre danach wurde keine vierte Mannschaft gemeldet. Ein neuer Start begann 1973/74 mit einer aus jungen Spielern bestehenden Mannschaft, die auf Anhieb die B-Klasse-Meisterschaft erkämpfte. In der Meistermannschaft spielten Allgaier, Bäuerle, Horch, Erhard Vonhof, Frank Mayer, König, Martin Vonhof, Hummel, Knöll, Rühle und Eilers. Bereits in der Spielzeit 1974/75 gewannen diese Spieler, zu denen sich noch Vogel, Schmerbeck und Kössig gesellten, auch die A-Klasse-Meisterschaft. Für die Spielzeit 1975/76 wurden die dritte und vierte Mannschaft umgebaut, mit dem Erfolg, dass sich die dritte Mannschaft wie bereits erwähnt in der Kreisklasse halten konnte, aber die durch die Umstellung geschwächte vierte Mannschaft wieder in die B-Klasse zurückfiel.
Zwei Jahre später, 1977/78, schaffte Heilbronn IV mit den Spielern Wicha, Bergmann, Hund, Kunze, Nachmann, Franz König, Konzmann, Rühle und den Ersatzspielern Hechtfischer, Köhler und Alle erneut die Meisterschaft der B-Klasse und den damit verbundenen Wiederaufstieg zur A-Klasse.
In der Spielzeit 1981/82 gelang Heilbronn IV mit der Mannschaft Kuntermann, Dr. Fischer, Bäuerle, Schmidberger, Willms, Müllerm Krumm und Konzmann dann sogar der Gewinn der Meisterschaft der A-Klasse und der Aufstieg in die Kreisklasse.
Erst in der Saison 1986/87 belegte die vierte Mannschaft dann in der Kreisklasse den letzten Platz. Dieser Abstieg bedeutete zunächst das Aus, da das vorhandene Spielerpotential nicht mehr ausreichte, um eine vierte Mannschaft zu melden.
Für die Spielzeit 1989/90 wurde dann als vierte Mannschaft eine Vierer-Mannschaft in der D-Klasse gemeldet, und in der Saison 1990/91 glückte den Jugendspielern Sezgin, Stürmer, Fleischmann und Mohr der Titelgewinn, den sie 1991/92 (als dritte Mannschaft) wiederholten.
Nach achtjähriger Pause konnte erstmals für die Spielzeit 1998/99 wieder eine vierte Mannschaft gemeldet werden. Die Mannschaft, aus Jugendspielern bestehend, startete in der E-Klasse. Mit einem zweiten Platz wurde 1999/2000 durch die Spieler Wolf, Dörr, Bergmann, Wörz, Otto, Reimer, Eysselein, Richter, Stabel, Schleicher, Kelm und Witte der Aufstieg in die D-Klasse erkämpft.
n der Spielzeit 2000/2001 ist ebenfalls ein gutes Abschneiden zu erwarten.
Die Fünfte Mannschaft
Im Jahre 1981/82 konnte der Heilbronner Schachverein sogar eine fünfte Mannschaft stellen, die in der C-Klasse startete und mit 18:0 Punkten auf Anhieb Meister wurde. Es spielten damals Tretner, Bergmann, Schäfer, Bergfeld, Seeling, Grund, Schumacher, Eschenweck, Drube, Rössler und Frank Bäuerle.
Bereits im folgenden Jahr 1982/83 erkämpften die gleichen Spieler auch noch die B-Klasse-Meisterschaft. Leider konnte aber der Aufstieg infolge Spielermangel nicht mehr realisiert werden. Die Spieler der erfolgreichen fünften Mannschaft wurden in die dritte und vierte Mannschafft eingebaut.
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© 2001, Heilbronner Schachverein e.V., Wolf Böhringer